27 Dec 2008

Achtung Krebsgefahr!


Es muss nicht immer die besonders ausgewiesene Giftflasche sein, deren Inhalt bei falscher Verwendung fatale Gesundheitsfolgen haben kann. Als jahrelang verantwortlich leitender Manager in Seehafenbetrieben und auf Schiffen weiß ich, die tödliche Giftdosis ist oftmals sehr nah. Ich weiß, es sterben jedes Jahr zig-zehntausende allein am Lungenkarzinom in Deutschland. Wir sollten selbstbestimmter leben und mit unserem Leben behüteter umgehen. Deshalb mein Rat, besonders an die Jungen unter den Leserinnen und Lesern: Stop-smoking. Vielleicht auch ein guter Vorsatz für das kommende Jahr ;-)
Foto: Toledo, USA 2008

3 Dec 2008

Alles ist vergänglich

Es ist also auf dieser Welt illusorisch, an den Bestand der Dinge zu glauben.
Im buddhistischen Zen wissen wir, alles hat einen Anfang und alles hat ein Ende.
Ein schönes Beispiel hierfür ist der von mir und meinen Schülern angelegte "Symondsbury Zen Garden", an einem magischen Kraftort im Südwesten von England. Have a look...
http://www.masterhorstzengarden.com/

30 Nov 2008

Blumen und Obst


Blumen für den Geist. Das frische Obst für den Körper. Das ist Terrestrial Life Management. Das Obst als auch die Blumen sind am wertvollsten, wenn beides aus nahe gelegenem Anbau stammt. Orangen und Bananen verursachen hohe Transportkosten. Auch wenn es uns heute als völlig normal erscheint, aber bis so eine Banane im Supermarkt angekommen ist, hat sie mehr Energie verschlungen, als sie je liefern kann. Schnittblumen, wenn diese zum Beispiel aus Kolumbien stammen, sind eher abzulehnen. In Kolumbien haben Schnittblumen von großen Plantagenanlagen den Beinamen "Blumen des Todes". Der Grund ist der unsachgemäße und intensive Einsatz von Pflanzengiften. Und der Transport geschieht im Fracht Jumbojet direkt von Übersee nach Frankfurt.
Ich empfehle Wohnort nahe und Jahreszeit gemäße Produkte zu bevorzugen. Äpfel und Birnen, Schnittblumen aus dem Garten oder vom Balkon.

20 Nov 2008

..und so jung wie heute


Ich bin ja nun schon über fünfzig Jahre und manchmal denke ich schon, all die Kenntnisse und Informationen, welche ich mir teils mühsam, teils langwierig aneignen konnte, wären wenn sie früher verfügbar gewesen wären, eine immense Bereicherung für mein Leben gewesen. Aber leider sind mir in früheren Jahren nicht die klugen Berater und Lebensweisen über den Weg gelaufen. Heutzutage suche ich auch selber aktiv und bin offen für Tipps und Tricks, welche mein Leben bereichern können.
Und ich bin in keinster Weise betrübt. Hat mir doch der Methusalem-Rechner bescheinigt, ich werde mindestens 101 Jahre alt!

14 Nov 2008

Yoga im Libanon


Dieses Jahr hatte ich das große Glück, beruflich in den Libanon reisen zu müssen. Schon das Wort Libanon hat ja schnell einen gefährlichen und negativen Beigeschmack. Aber dieser Eindruck ist bei mir am Ende des Aufenthalts im Lande der Zedern nicht entstanden. Ich habe dort äußerst freundliche wie zugleich mutige Menschen kennengelernt. Vor dem Hintergrund permanenter Krise verwandelt sich der Mensch oftmals zum Guten und erfreut sich des Lebens intensiver, als es manchem in der vermeintlich sicheren westlichen Welt gelingen will. Nicht nur im Fernsehen gab es guten Yogaunterricht. In den Hotels, fand ich für mich bisher einzigartig auf der Welt, Yogakurse neben dem herkömmlichem Gym, was den Aufenthalt natürlich sehr versüßte.
Foto: Staatliches TV Libanon, 2008

12 Nov 2008

Die Meisterschaft erfordert den ganzen Menschen


Wer Budo betreibt, Kampfsport oder auch Kampfkunst und hier in einer Disziplin einen Meistergrad erreichen will, benötigt große Disziplin und lange Ausdauer. Mein Großmeister Horst Weiland (+), 10. Dan Jiu-Jitsu pflegte mir zu sagen, es gibt immer die Pyramide. Viele viele Anfänger, die so genannten Gelbgürtel und oben stehen nur ganz wenige, welche letztendlich den Schwarzgurt absolvieren.

Das ICH

Krischna spricht:
Wie Kerzenlicht,
vorm Wind beschützt,
nicht flackert,
so bleibt unbewegt der Weise
der sein Ich gezähmt,
mit seinem Gott-Selbst sich vereint.

Aus Bhagavad-Gita, Sechster Gesang, 1940