27 Jan 2010

Eifer und Sucht

Wer kennt das nicht? Da hat der Nachbar ein neues Auto (nicht auf Kredit gekauft) und man selbst faehrt immer noch den alten Peugeot, dessen Tueren bald herausfallen.
Die neue Kollegin laedt dich auf einen Kaffee um die Ecke ein, du musst deiner Frau aber sagen, es war ein Mann mit dem du eine halbe Stunde plaudernd verbracht hast.
Es soll sogar Leute geben, die sind eifersuechtig auf jemanden, der eine ihrer Ansicht nach "bessere" Krankheit hat.

Auf Wiki laesst sich noch mehr zum Einstieg in dieses Thema finden.
Ich kann nur allen strikt raten, Eifersucht bei sich selbst kritisch und objektiv zu beobachten und diese, wenn vorhanden, ich meine in einer besonders stark ausgepraegten Form, diese im Zaum zu halten. Grundsaetzlich erreicht der Eifersuechtige meist nichts weiter, als eigene Sympathien zu verlieren.
Es gibt ja auch die Meinung, ohne etwas Eifersucht, waere Liebe nicht moeglich oder nicht wirklich vorhanden. Das halte ich fuer falsch.

23 Jan 2010

Liebe Leser,
sicher haben einige von Euch bemerkt, dass ich derzeit nicht mehr in gewohnter Regelmaessigkeit updates einstelle. Das hat wie vieles im Leben verschiedene Gruende.
Die Gleiche Abhaengigkeit wie es sie beim Fernsehen geben kann, existiert auch im Umgang mit dem PC. Deshalb schraenke ich von meiner Seite diese Aktivitaet bewusst etwas ein.
Es gibt einen Drang, laufend etwas neues zu erfahren. Taeglich, stuendlich am besten und die ganz eiligen bewegen Twitter. Ich meine das ist nicht der richtige Weg.
Statt die Tageszeitung tut es auch ein Buch aus dem eigenen Regal, welches bisher nur "gekauft" wurde. Statt hinter den taeglichen Blog updates herzujagen, kann auch ein stoebern im archiv Sinn machen.
In diesem Sinne, auf bald mal wieder!

12 Jan 2010

Ich glotz TV


Wie ihr ja schon wisst, bin ich ein "großer Fan vom Fernsehgucken". Um es mit einem Satz zu formulieren: Willst du persönlich wachsen und ein gesundes, glückliches und erfolgreich zufriedenes Leben führen, entsorge als erstes deinen Fernseher.

Wer auch nur ein kleines bischen der Meinung ist, Fernsehen könnte entspannen, informieren oder unterhalten ist auf dem Holzweg. Fernsehen macht auf Dauer konsumiert nicht nur dumm, es macht auch krank. Besonders Kinder sind hier gefährdet. Bei manchen "Erwachsenen" ist es oftmals schon zu spät, den TV Konsum in den Griff zu kriegen. Ein aufschlußreicher Artikel zum Thema findet sich heute bei Welt Online.
Obiges Bildmotiv fand ich recht treffend zum Nachdenken. Die leere TV Hülle als Installation. (Was jeder da nun hineinstellen möchte, ist ja recht individuell).

Doch nicht nur Fernsehen verdammt uns zum passiven "Mitmachen". Sehr ähnliche Gefahren lauern vor dem PC. Inhalte hin oder her, aktives surfen, selber auswählen aus mehr als "nur" 36 TV Programmen. All das soll nicht darüber hinwegtäuschen, das wahre Leben findet immer noch in live statt. Und es sind hier wie beim TV nicht ausschließlich die Inhalte, welche Negatives verursachen. Nein, Augen, Körperhaltung, Passivität und letztlich die Überflutung durch haufenweise Reize hinterlassen auf Dauer Spuren.
Ich möchte diesen Post unter das Label "Think" stellen, denn jeder wird natürlich selbst entscheiden.

7 Jan 2010

Wie man sich bettet


Wohl kaum ein Sprichwort hat soviel Wahrheit. " Wie man sich bettet, so schläft man auch".
Jetzt mal Hand auf's Herz. Wie sieht denn ihre Matratze aus?
Neulich klagte ein Freund über Rückenbeschwerden und ich fragte ihn nach seiner Matratze. Na, und die war noch aus seinen Kindertagen! 12 Jahre alt, vollkommen durchgelegen, eben oll. Dann sind wir spontan los und haben eine neue gekauft. Angebote gibt es in allen Preislagen, allen Qualitäten. Mal einen guten Shop suchen und sich beraten lassen. Muß nicht das teuerste sein, aber neu ist allemale besser als eine vollkommen abgenutzte Schlafunterlage.
Na und einige Tage später fragte ich meinen Freund am Telefon, wie's denn nun ginge mit dem Rücken? Wunderbar, meinte er, das war eine gute Investition. Gute Nacht!

6 Jan 2010

Einmal so richtig satt essen


"Einmal so richtig satt essen!" Das sollte ja in unserem Land nicht unbedingt das größte Problem sein. Einerseits haben wir weltweit die meisten Dicken und selbst Menschen mit geringstem Einkommen haben Möglichkeiten relativ billige Nahrungsmittel zu bekommen. ( Tafeln in Deutschland ).


Die Frage ist vielmehr, was wird uns da angeboten und wie gesund sind diese Nahrungsmittel, die uns im Supermarkt förmlich in den Korb springen?
Zwei Kilo Äpfel, im praktischen Plastikbeutel: aus Chile.
Lachs, echt rot: aus Fischfarmen in Norwegen.
Brötchen, Einheitsgeschmack: der Teig kommt während der Nacht aus Tunesien, im Jumbojet.


Wie vom Gesetzgeber verlangt, sind alle Lebensmittel mit schönen kleinen, daher unlesbaren Inhalts- und Herkunftangaben versehen. So wandert alles mehr oder weniger gewohnheitsmäßig in den Einkaufswagen und später in den Magen. Und so wird schon über das allgemeine Nahrungsangebot der Weg programmiert. Essen - dick werden - krank werden - Arzt - Pillen - bekannt?
Am deutlichsten wird dieses Desaster, wenn man an der Bioabteilung vorbeikommt. Hier sind sämtliche Lebensmittel "biologisch". Erläuterungen auf den Abbpackungen oftmals klarer erkennbar und größtenteils sehen z.B. Frischangebote auch einfach besser aus.
Aber wenn diese Lebensmittel, die Biolebensmittel, eben besser, weil gesünder sein sollen, was sind dann die herkömmlichen Lebensmittel?


Am Beispiel der KZ-Eier wird deutlich, welche Macht eigentlich der Verbraucher hat. Durch jahrelangen Protest und letztlich auch durch "nichtkaufen" dieser Eier von so armseligen Kreaturen, gehalten in KZ-ähnlichen Anstalten, sind diese jetzt vom Markt.
Meine Empfehlung: Ganz klar, nur noch Bio kaufen. Keine Spritzmittel, Massenware und gefärbten Lebensmittel mehr auf den Tisch und in den Magen. Der eigenen Gesundheit zu liebe.

Kannst du dir nicht leisten? Dann befolge die Ideen aus TerLiMa-Finanzen und du hast stets genug Geld für gesunde Ernährung.

4 Jan 2010

Silvester aufgehört? Nein? Macht nichts. Tu es heute!

Kleine Hilfe für Leser, welche zu Silvester das Rauchen aufgegeben haben.
So kann die Entwicklung verlaufen, nachdem die letzte Kippe geraucht wurde:

Sofort: Sie fühlen sich willensstark und besser.
Nach 20 Minuten: Blutdruck und Puls regulieren sich.
Nach 8 Stunden: Sauerstoffgehalt des Blutes zeigt normale Werte.

Am nächsten Tag: Frisch gekleidet stinken Sie nicht mehr nach Nikotin. Jetzt sollten Sie Ihre Wohnung "entstinkern". Aschenbecher sind ja schon entsorgt, nun geht's ans Gardinenwaschen. Ihr Körper hat sich vom Kohlenmonoxid entledigt und die Lungen beginnen sich frei zu husten. Auswurf zeigt hier die innere Reinigung an.

Nach 48 Stunden: Willensstärke überträgt sich auch in andere Bereiche. Sie fühlen sich als Nichtraucher. Jetzt ist bereits kein Nikotin mehr im Körper vorhanden!

Am 3. Tag: Sie atmen leichter. Die Bronchien beruhigen sich. Jetzt sind Sie "über den Berg".

Die nächsten Wochen: Sie stellen einen spürbaren Konditionsunterschied fest. Der Husten am Morgen lässt nach. Treppensteigen geht wieder. Sie verfügen über eine Menge "extra-cash". Ihr Selbstbewusstsein ist positiv entwickelt.

Nach 3-9 Monaten: Die Lungen arbeiten nun schon 10% besser. Husten verschwindet beinahe ganz. Sie sehen wieder normal aus. Das "Aschgraue" ist auf dem Rückmarsch. Geschmack und Geruch, Schlaf und Appetit sind wesentlich verbessert.

Ab 5. Jahr: Das Risiko eines Herzinfarkts hat sich nun um 50% verringert!

So nach 10 Jahren: Das erhöhte Herzinfarktrisiko haben Sie nun abgeschüttelt. Ihr ganzes Leben hat sich positiv verändert. Sie leben insgesamt gesünder und bewusster. Sie haben so ca. 20.000 € nicht in "Ihre Krankheit" investiert, sondern vermutlich für sinnvolle Dinge ausgegeben. Sie haben jetzt Ihr Risiko an Lungenkrebs zu erkranken um die Hälfte reduziert.

Herzlichen Glückwunsch an alle die es geschafft haben vom TerLiMa Team!!
Die Post sowie die Commerzbank haben heute bestätigt, dass es bei etlichen Kunden Probleme mit deren Kredit- und EC-Karten gibt. Ein Chip auf der Karte ist offensichtlich falsch programmiert und verhindert nun, dass Kunden z.B. Bargeld abheben können.

Nun, so was kann passieren. Gab ja schon etliche andere Pannen, welche im Zusammenhang mit Daten auf Karten standen.
Deshalb plädiert TerLiMa-Finanzen dafür, immer ausreichend Bargeld in der Tasche zu haben und dann besteht keine Abhängigkeit gegenüber Karten. Nicht nur die Abhängigkeit entfällt, nein, es entstehen auch keine Gebühren und Bargeld ausgeben schärft den Sinn mehr für Geld als das anonyme bezahlen mit Karten. Hier liegt u.a. auch ein Grund, weshalb viele Leute pleite sind.

Natürlich muss man Karten besitzen, sonst wäre ja kein Onlinegeschäft, keine Mietwagenbuchung oder online Flugbuchung z.B. möglich. Aber einsetzen sollte man die Dinger nur da, wo es erforderlich ist.

2 Jan 2010

Planwirtschaft besser als "dahin tüddeln"

Oft wird an mich die Frage herangetragen, ob ich denn mein Leben nun komplett durchgeplant hätte, Spontanietät längst vergessen und Zufälle nicht geliebt sind? Da kann ich nur mit einem entschiedenen "Natürlich nicht", "aber selbstverständlich" antworten.

Selbstverständlich ist es wichtig, mal "alle fünfe grade sein zu lassen". Ich pflege selbst zum Beispiel einen Tag die Woche, an dem ich absolut das Lustprinzip in den Vordergrund stelle. Keine Termine, keine Arbeiten zu erledigen, kein Handy und PC. Und wenn es mir gefällt, bleibe ich auch den ganzen Tag im Bett und mache dann am Abend in der Dunkelheit einen langen Waldspaziergang.

Aber aber, der Rest der Zeit, meiner Lebenszeit, und das ist alles was ich zur Verfügung habe, der Rest wird akkurat geplant und zielgerichtet genutzt.

Ich kann nur jedem Leser wärmstens empfehlen, sich eine Form des Zeit- oder Projektmanagements anzueignen. Hier gibt es diverse Angebote, leicht darüber etwas im Netz oder in Bibliotheken zu finden. Nur, verwenden muß man solch ein Werkzeug. Soll das eigene Leben nicht dem eines Stück Treibholz gleichen.

Wir bei TerLiMa vergleichen den Körper ja gerne mit einem Boot. Und bevor der Kapitän das Signal zum in See stechen gibt, vergewissert er sich bei seinen Offizieren, daß sein Schiff in seetüchtigem Zustand ist. Besatzung vollständig, Schiff gut ausgerüstet, Bunker und Proviant an Bord, die bevorstehende Reise ist in allen Einzelheiten geplant, Wetterbericht und nautische Warnungen eingeholt, Maschinenraum klar und vor allem, der Spirit muß stimmen. Die Crew ist nicht nur fähig, nein sie muß auch motiviert und begeistert sein.

Dann kann die Reise losgehen. Die spannende Reise durch unser eigenes Leben. Viele Spaß damit!

Auf ein Neues!

"Geduld - die essentielle Tugend eines Menschen"
Kwai-Koo-Tsu

Allen Lesern und Freunden von TerLiMa ein glückliches neues Jahr 2010. Gesundheit (kommt am besten durch richtiges eigenes Handeln), Glück (erfährt der, welcher nichts verlangt), Liebe (erfährt der, welcher selbst liebt) und gutes Gelingen bei allen neuen Plänen!!!