18 Nov 2011

Die einzige Alternative: Gesund bleiben!

Glaube nur den Umfragen, die du selber erstellt hast. Alte Studentenweisheit und immer noch wahr. Und so ist es auch mal wieder in diesem Fall. Die DAK (eine Krankenkasse) hat herausfinden lassen, 75 % fürchten sich davor, Krebs zu bekommen.

Die Umfrage und demnach dann die Ergebnisse machen mehr auf Angst, denn auf vorbeugende Aufklärung. Und wenn ich dann lese, dass sagenhafte 88 % mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden sind, 81 % regelmäßig Sport treiben und 80 % auf gesunde Ernährung achten und weniger Alkohol trinken, dann kann man sich ja beruhigt, eh, könnte man sich beruhigt zurücklehnen.

Leider ist dem nicht so. Ich hoffe nur, die Verantwortlichen in der Krankenkasse ziehen keine Schlüsse aus solchen Zahlenwerken, denn die Realität ist eine andere. Die Frage ist ja, wer trinkt eigentlich all den Alkohol? Isst den „Müll“, welcher als Nahrung deklariert ist und wer raucht all die Fluppen? Wo bleiben all die Dicken und zb. die vom Stress und Burn-out geplagten 65 % der Arbeitnehmer, wie eine Statistik von letzter Woche verbreitete?

Also vergesst solche Zahlen, die dienen nur entweder der schlechten Unterhaltung oder sie kommen einher mit Kürzungen im Gesundheitsystem oder mit kombinierten Werbeangeboten.

Das Problem ist ein anderes. Während vor 10 Jahren Krankenhauspatienten in der Mehrheit mit „nur“ einer schweren und oft tödlich endenden Krankheit eingeliefert wurden (Kreislauf, Krebs, Übergewicht, Demenz, Diabetes) und nach glücklicher Genesung entlassen wurden, sieht es in weiteren 10 Jahren dramatisch aus, wenn sich nicht eine 180 Grad Kehrtwendung einstellt.

Dann werden Patienten mit Triple-Erkrankungen eingeliefert. Diagnose: Krebs, Übergewicht und Kreislaufkrankheit. Das Problem wird dann sein, dass diese Patienten so alt sind, dass man sie nicht einfach entlassen kann, denn wohin sollten sie dann gehen? Es gibt dann, wenn’s so weitergeht auch keine Pflegeplätze in ausreichender Zahl.

Über dieses Problem lügen sich die Verantwortlichen in Politik und Krankenwesen herum, in der Hoffnung wohl, dass andere diese Entscheidungen für sie später treffen. Die einzige Antwort unsererseits darauf kann nur sein: selber gesund leben! Und vor allem leben, jetzt und selbstbestimmt leben.

Foto: Krampfadern

4 comments:

Dieagra said...

Danke das öffnet sicher einigen die Augen. Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Grey Owl Calluna said...

Tja,...zu spät.....
Man findet sich mit vielem ab, wenn's erträglich ist.....
Aber ich bemühe mich......so gesund wie mögölich zu bleiben,...wenn geht...
Liebe Grüße
Rosi

petau said...

Na Hauptsache ist ich bekomme nicht solche Beene.

Anonymous said...

WAs ist wenn ich schon krank bin?