29 Nov 2011

Organspender aufgepaßt

Die Liste ist lang. Über 12000 Kranke warten in Deutschland jedes Jahr auf ein Spenderorgan. Für etwa 13 % ist dieses Warten vergebens, denn es gibt nicht genügend Organspender in Deutschland. Jetzt will sich mal wieder die Politik dieser Sache annehmen und es scheint, man wolle einen "cleveren" Zwang ausüben. Wer keinen Spendernachweis bringt, erhält auch kein Spenderorgan.

So weit so gut. Ich bin selbst 100% gegen diese Methode des Organsammelns. Erstmal bin ich persönlich belastet durch den frühen Tod eines guten Freundes. Sein Hirntod wurde damals festgestellt und das war in einer Uniklinik. Ich behaupte einfach mal ... jung, brauchbare Körperteile, Uniklinik, nicht berühmt und reich und endlich gestorben durch "Maschinenabschalten vom versorgenden Arzt", also ein perfektes "Ersatzteillager". Oder denkt mal an den Film "Fleisch", wo es um gewaltsame Organjagd geht.

Ich meine solange Krankenhausabläufe und alles was damit zusammenhängt dermaßen unkontrolliert sind, darf es keinen Freibrief zur Ausschlachtung der Toten geben. Schon heute kommen ja Organspenden aus osteuropäischen Ländern, aus Indien wo man mal eben eine Niere gegen Geld gibt oder aus China, wo jugendliche Straftäter reihenweise exekutiert werden und anschließend "verwertet werden".
http://www.taz.de/Neuregelung-zum-Transplantationsgesetz/!82512/

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