10 Dec 2011

Das sind ja gute Aussichten



Das sind ja gute Aussichten. Wir sind ja sozusagen die „Generation Alzheimer/Demenz-Beobachter“ und durch Fälle im eigenen Familien und Freundeskreis mehr oder weniger vertraut mit dieser schleichenden Krankheit. Die große Frage stellt sich auch immer wieder, gibt es eine Möglichkeit, mich persönlich vor diesem Schicksal zu bewahren?

Was nun britische Forscher vorgestellt haben, gibt zumindest einen Ansatz in die Richtung, was zu tun wäre. Und das klingt eigentlich auch simpel. Die grauen Zellen sollen trainiert werden, auch im „hohen“ Alter. Die Forscher vom University College London haben an Londoner Taxifahrerprüflingen gezeigt, was machbar sein könnte im Gehirn. Rund 25.000 Straßennamen und 20.000 sehenswerte Orte in der britischen Hauptstadt müssen Taxifahrer für eine Fahrerlizenz in der Metropole auswendig lernen. Bis zu vier Jahre dauert die Ausbildung.

Und dieses intensive Lernen scheint nachweisbar gewisse Areale im Gehirn positiv zu beeinflussen. Nach der Ausbildungszeit der Taxifahrer wurden die Forscher fündig. Die Azubis hatten nach vier Jahren Pauken mehr graue Substanz im so genannten Hippocampus. Selbst im Erwachsenenalter bleibt das menschliche Gehirn also flexibel und „erweiterbar“.

Foto: Collage "Gemeinsames Mittagessen", 1986, zwei Gehirne liegen nebeneinander auf einem Teller und scheinen miteinander zu kommunizieren.

2 comments:

Grey Owl Calluna said...

Ach, Du bist immer so schön optimistisch lieber Horst.....
Na dann,....wollen wir mal fleißig trainieren....
Liebe Grüße
Rosi

Kaufmann said...

Wie heißt es doch so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.