16 Dec 2011

Geld versenden

Letzte Woche musste ich Geld von England nach Deutschland transferieren. Wegen erstens schlechter Erfahrungen mit den englischen Banken (Formulare werden sehr beschwerlich ausgefüllt in einer Filiale, da diese auch Angaben in Deutsch benötigen. Und da vergeigt der normale Engländer) und außerdem kostet ein bargeldloser Moneytransfer erhebliche Gebühren.

Nach Abwägung aller Möglichkeiten und Risiken habe ich schließlich den Postversand vorgezogen. Nun sei vorweg gesagt, weder die britische Royal Mail, noch die Deutsche Bundespost erlaubt es eigentlich Geld per Post zu senden. (Die Post hat in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Versand von Bargeld ausdrücklich untersagt – und haftet folglich auch nicht für verlorene Beträge. Also auf keinen Fall besteht irgendein Anspruch, falls die Sendung verloren geht. Aber ich will hier niemanden zum Risiko ermuntern, wer sich sorgt, einfach zur Bank gehen und die machen lassen… Mein Briefumschlag war schlicht braun. Billige Geschäftspost. Adresse per Aufkleber und getippt, also nix handschriftlich. Dann zusätzlich zum Namen des Empfängers noch eine Phantasiefirma eingefügt. Und Absender natürlich drauf. Und alles ab per normalen Einschreibebrief. wichtig ist natürlich, daß niemand schon äußerlich fühlen oder sehen, was da im Umschlag steckt. Und?

Ja, angekommen. Gott sei Dank ;-) Doch es ginge auch anders. Gerade zu Weihnachten verschwindet eine beträchtlich Menge an Weihnachtspost, Diebe vermuten halt Bargeldgeschenke in den Sendungen. Deshalb gibt es zb Dinge wie „Western Union“ der führende Anbieter von Bargeldtransfers. Viele Menschen meinen, das ließe sich mit einem versicherten Paket trotzdem bewerkstelligen. Immerhin sind Pakete mit einem Wert von bis zu
500 Euro versichert. Wer mehr bezahlen will, kann die versicherte Summe sogar noch erhöhen. Doch auch bei Paketen gilt es, Bargeld fällt nicht unter den Versicherungsschutz.

Und trotzdem muss es nicht unbedingt ein teurer Bargeldtransfer sein. Eine brauchbare Alternative in Weihnachtszeiten bieten Gutscheine. ZB beim Buchhändler Amazon. Oder bei einem Internet-Versand, der den Interessen des Beschenkten entspricht oder auch die Parfümerie Douglas für Kosmetikfans. Hier sind die Verlust- und Betrugsrisiken sehr viel geringer. Und der Empfänger wird sich genauso freuen wie über ein reines Geldgeschenk.

Falls es jedoch Bargeldtransfer sein soll, dann gibt es neben dem bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen und Lastschriften) durchaus die Möglichkeit, Bargeld weltweit zu versenden. Der führende Anbieter hier ist die „Western Union“. Deren Dienste können Sie beispielsweise über die Bank oder die Postbank in Anspruch nehmen. Sie können aber auch online einen Bargeldtransfer veranlassen. Das Geld wird vorher von Ihrem Konto abgebucht und in bar an den Empfänger ausgezahlt. Die Gebühren für den Versand von Bargeld sind allerdings hoch!

Also ich finde meine Methode cool.

1 comment:

DoktorNo said...

Genau Horst, den Mutigen gehört der Ruhm!