22 Apr 2012

Du bist was du isst



Gemüsepfanne, leicht zubereitet, nicht teuer und ein gesundes und schmackhaftes Essen. Wenn saisongerecht die Zutaten auch noch selbst gezogen und geerntet wurden, umso besser. Und doch glaube ich, ein deftiger deutscher Schweinebraten (Vegetarier mögen mir vergeben) ist von gleichem Wert. Es kommt auf die, beinahe möchte ich sagen, spirituelle Verbindung zwischen mir und dem Nahrungsmittel an.

Klar daß ein eher totes Fertiggericht aus der Dose nicht mit der Gemüsepfanne konkurrieren kann. Trotzdem sei bemerkt, es gibt Yogis die leben von einer Handvoll Reis den Tag. Und es ist bekannt, ein ärmliches Mahl im Kreis von lieben Menschen sättigt allemale besser als das teuerste Essen in Unfrieden und Unzufriedenheit. Liebe geht eben durch den Magen.

Patienten warten lange auf Arzttermin

Wer in Deutschland einen Arzttermin braucht, der muss Geduld mitbringen. Laut einer neuen Umfrage muss jeder Dritte Patient länger als drei Tage auf einen Termin warten, jeder Zehnte sogar mehr als drei Wochen.

Fast 25% der Patienten, die in den vergangenen zwölf Monaten auf einen Arzttermin warten mussten, findet, dass die Wartezeit zu lang war. Etwa 30% der Befragten musste länger als drei Tage auf einen Termin warten. Besonders der Besuch beim Facharzt erfordert oft Geduld. Ca.25% der gesetzlich Versicherten muss mehr als drei Wochen auf einen Termin warten.

Dagegen müssen Patienten mit akutem Behandlungsbedarf sowie Privatpatienten selten warten. Ok, wer krank ist braucht eben Hilfe. Und dafür sind ja Ärzte da. Die vor einigen Jahren eingeführte Praxisgebühr hatte ja das Ziel, das Patientenaufkommen, in erster Linie das unnötige, zu verringern. Dadurch generierte Verwaltungsaufgaben haben wohl Arbeit geschaffen, Geld wurde von den Kassen eingenommen; das soll nicht das Thema sein. Ich meine, statt sich über lange (3 Tage!) Wartezeiten zu echauffieren, sollte der Patient lieber im Vorfeld dafür sorgen, daß er erst gar nicht zum Patienten wird.

20 Apr 2012

Ich gehöre zu einer (aussterbenden?) Minderheit


Der Fernsehkonsum erklimmt immer neue Höhen. Zahlen aus dem Jahre 2010 zeigen auf, wir sitzen 223 Minuten täglich vor der Glotze. Und das ist je Einwohner. Damit ist ein neuer Rekord der bundesdeutschen Fernsehzuschauer aufgestellt. Dazu kommt: mehr als 95 % der Haushalte verfügen über einen Fernseher besitzen, 39 % der Haushalte sogar zwei oder mehr.

Ich kannte persönlich mal zwei Menschen, die auch keinen Fernseher besaßen. Der eine allerdings hatte einen im Kleiderschrank und holte diesen nur hervor, wenn er was ausgesuchtes ansehen wollte. Heute glotzt er leider sogar soaps. Schade! Der andere Freund hat nach wie vor keine Glotze. Gut so!

Erinnere mich an eine Schlagzeile aus den Siebzigern. New York ohne Strom am Abend - Neun Monate später gab es einen Babyboom... think!

Längeres Leben durch mehr Zeit



"Ich habe alle Zeit der Welt", wer das von sich sagen kann ist kein geringerer als Horst D. Lindenau, Begründer des internationalen Terrestrial Life Managements (TerLiMa).

TerLiMa-News fragen nach.

TerLiMa-News: Zeit, was bedeutet das für Dich?

Horst D. Lindenau: Zeit ist Gott. Der wohl einzige welcher existiert. Ohne Zeit ist für uns nichts vorstellbar. Zeit kommt in allen Dingen an erster Stelle. Und gerade deshalb wundert es mich, dass so wenig auf der Welt für vernünftiges Zeitmanagement getan wird. Gibt es irgendwo einen renommierten Lehrstuhl nur für Zeit? Heute geht es stets darum schnell und schneller zu sein. Alle Lebensbereiche sind von diesem Wahn durchseucht. Man will zwar schnell sein, Pünktlichkeit, Zeitrecource und Entschleunigung bleiben Fremdworte.

Ich erinnere wie ich vor 35 Jahren von einer 6-wöchigen Rundreise durch Spanien zurückkehrte. Niemand hier wollte mir glauben, dass dort die Eisenbahn absolut unpünktlich verkehrte. Und heutzutage hat das auch bei uns Einzug gehalten.

Wenn ich schon diesen wirklich blöden Spruch "akademisches Viertel" höre. Das ist wohl der größte Blödsinn. Warum können Akademiker denn nicht pünktlich sein? Besuchen sie mal Indien. Da fährt die Eisenbahn pünktlich.

TerLiMa-News: Warum ist denn wichtig seine Zeit zu organisieren?

Horst D. Lindenau: Wir leben in einer Epoche, wo wir durchaus von Zeitwohlstand sprechen können. Es gibt rational niemanden, der mit Recht äußern könnte, ich habe keine Zeit. Es ist eben eine Frage der Selbstorganisation, des eigenen Zeitmanagements. Bedeutet, Zeitkiller entdecken und fortjagen. Da denke ich in erster Linie an den leider so weit verbreiteten Fernsehkonsum. Das ist wohl in der Praxis die Nr. 1 bei den Zeitkillern.

TerLiMa-News: Zeitwohlstand? Was muß man sich darunter vorstellen?

Horst D. Lindenau: Manche machen es sich einfach und glauben an den Spruch, "Hast du ausreichend Geld, hast du keine Zeit, oder eben wer über viel Zeit verfügt, hat demzufolge kein Geld". Das ist blanker Unsinn. Zeit und Geld haben nichts miteinander zu tun. Geld ist ja nur eine vorübergehende Erscheinung in Gesellschaften, Zeit ist immer da und wird es auch in Zukunft sein.

Der Begriff Zeitwohlstand bedeutet eher, ich habe heutzutage durch das moderne Leben einfach freie Zeiten zur Verfügung, welche noch vor 100 Jahren nicht vorhanden waren. Der Mensch arbeitet weniger und braucht sich um seine Nahrungsbeschaffung nicht mehr so lange kümmern wie damals. Leider lassen sich die meisten Zeitgenossen dann diesen Wohlstand direkt vom Fernseher wegnehmen.

Da gibt es aber noch mehr Zeitkiller. Der Computer ist drauf und dran durch seichte Angebote, Spiele und dergleichen dem TV Konkurrenz zu machen. Ein weiterer Zeitkiller kommt durch die allgemeine Beschleunigung. Alles muß jetzt gleich und sofort passieren. Geduld ist uncool und für viele schon schwer ertragbar. Just-in-time heißt die Devise. Ich will es und ich will es jetzt. Da muss man sich natürlich auch von lösen, will man wirklich sein Zeitkonto klarieren. Entschleunigung ist hier angebracht.

TerLiMa-News: Wie kann jemand denn bei sich selbst beginnen?

Entschleunigung entsteht z.B. beim gemütlichen Frühstück, am besten mit Freunden oder Familie, auch am Arbeitsplatz ginge das. Oder ganz in Ruhe Zeitung lesen und den Tag in Ruhe angehen lassen und planen. Wer natürlich zu spät aus den federn kommt und dann zur Arbeit hetzen muß, der kommt nicht auf solche Ideen. Entschleunigung entsteht auch dann, wenn ich mich mit Menschen treffe, welche nicht besonders im Terminkalender stehen als VIP Kontakt, sondern einfach nur um zu kommunizieren, sich austauschen, echte Menschen treffen. Halt nicht nur über Internet oder passiv zuschauen wie bei Seifenopern im Fernsehen.

TerLiMa-News: Du hast mal davon gesprochen, man sollte seine Tage zählen, nicht die Lebensjahre. Warum?

Horst D. Lindenau: Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Jahr 2000 in Europa bei 63 Jahren, Männer und Frauen gemeinsam betrachtet. Das ist ein verdammt kurzes Leben, wenn ich nach den derzeitigen Maßstäben lebe. Hier lässt sich schon durch die Umstellung von Jahren auf Tage ein, sagen wir mal, erst mal optischer Zeitgewinn erstellen. 63 Jahre sind ja ca. 22.000 Tage. Na und die muß ich dann wirklich gezielt und bewusst, gut organisiert leben. Das ist reiner Zeitgewinn durch eine andere Betrachtung der an sich gleichen Zeiträume. Denn 24 Stunden bleiben 24 Stunden. Auch wenn ich Stunden mit Äpfeln vergleiche. Die Natur macht es uns vor. Zeit ist dort direkt an Aktivität und Inaktivität gebunden. Dazwischen gibt es nichts. Ein Baum wird nie seine Zeit vergeuden. Der Baum hat einen Auftrag und den gilt es in der verfügbaren Zeit zu erfüllen.

TerLiMa-News: Nochmal zu meiner Frage, was kann der Einzelne denn am sinnvollsten für sich tun, um Zeit zu gewinnen?

Horst D. Lindenau: Gewinnen braucht niemand Zeit. Sie ist ja da. Und zwar für alle gleich. Es ist die Zeithygiene die es braucht. Ein guter Rat wäre einmal aufzuschreiben, wie so eine typische Woche bei einem selbst abläuft. Da sieht man schnell die Zeitfresser. Und diese dann gezielt wegstreichen. Was es ja nicht gibt, ist eine Zeitpolitik, die kann auch jeder für sich einführen. Alles was man so zu tun hat einmal auf eine Probe stellen. Muß das wirklich sein? Dann stellt sich auch Lebensfreude und Streßfreiheit ein.

Und mal ehrlich, wer morgens bis zehn im Bett bleibt und eben abends 5 Stunden Fernsehen konsumiert, für den ist die Zeit schon verronnen. Ich habe einige gute Erfahrungen hinsichtlich der Betrachtung der Zeit mit Meditationen erfahren. Durch Meditation ist es wohl möglich, Zeit differenziert zu erleben. Aber auch hier gilt, eine Stunde hat 60 Minuten.

18 Apr 2012

Warum sind Bananen krumm?

Diese häufig gestellte Frage kann ja leicht beantwortet werden. Weil es im Urwald niemanden gibt der sie gerade biegt. Wäre schön, wenn die Welt so einfach erklärt sein könnte.

Ich frage mich, warum sind die Bananen so billig? Billig im Vergleich zu heimisch oder wenigstens in der Nähe produzierten Früchten. Warum sind Äppel aus dem alten Land per Kilo im Münchener Supermarkt billiger als das Kilo Bananen?

Auch hier die Spaßantwort, weil München näher an Afrika ist. Aber das ist ja nicht das Problem. Das Problem ist eigentlich nicht der Preis, selbst wenn ein Kilo Äpfel fünf Euro kosten würde und die Bananen dito. Das Problem sind die Pestizide, welche mit der Einkauftüte nach Hause und auf den Tisch kommen.

Laut einer Untersuchung von Greenpeace ist fast 80 Prozent des konventionell erzeugten frischen Obstes und über 55 Prozent des Gemüses mit Pestiziden belastet. Das ergab die Auswertung von mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung. Siehe dazu den kompletten Bericht von Greenpeace.

Also, was bedeutet das? Selbst ist der Mann und die Frau. Gemüse und Obst selber anbauen!

17 Apr 2012

Verschieberitis

Hier ist ein Link zu einem Verschieberitis Video
Wer also irgendetwas wichtiges zu tun hat, oder sich nur irgend etwas Spezielles vorgenommen hat zu tun; hier ist die zweifelsfreie Methode, jedes Vorhaben nicht stattfinden zu lassen oder zumindest zu verschieben. Daher der Name Verschieberitis. Leider läßt sich das Video nicht hier im Blog einbetten, also bitte selber klicken zur Clipfish Webseite.

Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung und behaupte, es betrifft besonders multi interessierte und multi talentierte Leute. Ist ungefähr so, als würde man den Himmel betrachten und sich nur auf einen Stern konzentrieren... dann läuft man schnell Gefahr, das ganze Universum zu vermissen.

Ist nur ein kurzer Clip, Sprache ist Englisch, aber die Bilder sprechen sehr gut für sich.

Wie gesagt kenne ich das Problem aus eigener Erfahrung und habe es nur nach jahrelangem Training und Selbstdisziplin für mich gelöst.

Ich benutze zwei Methoden. Die erste heißt "Franko Methode". Damit hat der ehemalige spanische Diktator Franko bis in Zeiten der Demokratie überlebt. Es gab für ihn zwei Wege mit Arbeiten umzugehen. Sofort erledigen oder Papierkorb.

Die zweite ist die "Uwe Methode". Benannt nach einem Berliner Heilpraktiker. Hast du was zu erledigen, tue eins nach dem anderen, zielgerichtet und ohne Umwege.

Viele Spaß mit dem Verschieberitis Video.

15 Apr 2012

Im Märzen der Bauer ...


Jetzt wird es höchste Zeit, mit den Arbeiten im Garten zu beginnen. Es heißt ja "im Märzen der Bauer, die Rößer einspannt...". Nun, wir haben schon April, aber das macht gar nichts. Besser spät, als nie.

Ich habe hier ein kleines Stück Land, welches sich in den kommenden Monaten in eine Quelle frischer Kräuter, Gemüse und der einen oder anderen Obstsorte verwandeln wird.

Wenn ich so durch die Stadt laufe, sehe ich überall diese riesigen schönen großen Rasenflächen. Also so schlimm kann ja die wirtschaftliche Situation nicht sein, wenn die Leute noch Rasen statt Gemüse anbauen.

Und der eigene Garten, sei er noch so klein, hilft langfristig auch Geld zu sparen. Leckere selbstgezogenes Biogemüse. vorausgesetzt man benutzt selber keine Gifte und Chemie.

Was ich aber auch sehe, sind all die verfetteten Leute. Diese dicken jungen Frauen, Kinderwagen schiebend und schon mit einem dicken Kind in der Kutsche. Ja auch denen würde ein eigener Garten helfen. Denn Gartenarbeit ist nicht nur gut für Seele, es hält auch fit und schlank. Es braucht keine Diät. Es braucht Bewegung!

Wer sein eigenes Gemüse anbaut, weiß was auf den Tisch kommt. Kein Gendreck und keine Chemie. Und Gartenarbeit hält jung, weil fit. Es ist gut für die Disziplin, denn die Natur gibt den Rhythmus vor. Also, auf geht's!

Foto: 2012 Garten vor Inbetriebnahme überwuchert.

9 Apr 2012

An alle Stubenhocker



"Die wichtigsten Faktoren zur

Gesundung sind Licht und Luft.

Daher an alle die Aufforderung,
sich so viel wie möglich an der frischen
Luft und im Freien aufzuhalten.

Am Tag leben und im Dunkeln
schlafen."


6 Apr 2012

Frohe Ostern



In diesem Film von Mel Gibson werden die Dialoge der Schauspieler fast ausschließlich in Aramäisch geführt, auch auf Lateinisch und Hebräisch, und durch Untertitel übersetzt. Aramäisch war zu Jesu Zeiten die gebräuchliche Sprache.

Der Film schildert den letzten Abschnitt im Leben des Jesus von Nazareth, beginnend unmittelbar vor der Verhaftung Jesu in Getsemani bis zur Auferstehung am Ostermorgen. Ein sehenswerter Streifen und bestimmt eine gute Alternative zum Fernsehprogramm. Frohe Ostern allen!