24 Jul 2012

Die unglaublich essbare Stadt


Früher wohnten wir in einer Straße, wo gegenüber 3-geschossige Mietshäuser waren. Jeder dieser Mieter hatte seinerzeit seinen eigenen Garten. Und wann immer ich aus dem Fenster sah, oder auf die Straße ging; fast zu jeder Tageszeit sah man jemanden in den kleinen Schrebergärten in der Erde buddeln. wir hatten damals einen größeren eigenen Garten hinter dem Haus und auch hier wie bei unseren Nachbarn  gab es immer geschäftiges Treiben, graben, säen, beschneiden, ernten, wässern, oder einfach nur an den frischen grünen Pflanzen und Kräutern erfreuen.

Ich bin heute in der glücklichen Lage, wieder meinen eigenen Garten zu haben. Ein Gewächshaus und Vorzugsbeete, ausreichend Platz im Freiland und ein bischen "grüner Finger" und schaue auf das Foto. das ist so eine Tagesernte. Alles frisch, nicht vergiftet mit Pflanzenschutzmitteln oder Gendreck. Und es macht nicht nur Spaß zu gärtnern, es ist auch gesund. Gesund für die Seele und den Körper gleichermaßen.

Daß wir in vieler Hinsicht irgendwie "falsch leben", hat wohl schon der Dümmste bemerkt. Daß es auch anders gehen könnte, zeigt ein Beispiel aus Todmorden. Siehe: Todmorden die unglaublich essbare Stadt.

1 comment:

Wald-und Kräuterfrau said...

Schönen Guten Mittwochmorgen Horst,

einfach genial und eben so einfach...

hoffe es macht bald Schule...

herzlichst Brigitte