31 Aug 2013

Finde 90 Minuten pro Woche

Wenn du 90 Minuten in der Woche Zeit findest, um einige Übungen zu machen, dann kann nichts mehr schief gehen. Klar, die meisten sagen nun, ich hab' keine Zeit.

Addiere dann nur einmal die Stunden, welche du vor dem TV-Glotzknanal verbringst.
Also? Keine Ausreden mehr.

22 Aug 2013

Was ist Meditation?

Was ist Meditation? So wie "nach Hause kommen". Meditation ist ein anstrengender und steiniger Weg. Es fordert größte Disziplin und bringt uns vorwärts auf dem gewählten Pfad.

Es gibt keinen leichten oder gar einen Königsweg unter all den verschiedenen Meditationsmethoden. Jeder einzelne erfordert nur Arbeit, harte Arbeit. Es gibt kein Ende des Weges und der Suche, keinen Zustand in dem wir sagen können "jetzt bin ich am Ziel". (Und Erleuchtung hält nur ca. 14 Tage...)

Ein gutes Meditationsprogramm ist ähnlich einem körperlichen Übungsprogramm. Beide erfordern harte Arbeit, Konzentration, Disziplin. Und ein wichtiger Bestandteil jeder Art von Meditation ist, eine Sache zur Zeit zu tun.

PS. Diesen Text habe ich im Frühjahr 1997 geschrieben und er hat nicht an Gültigkeit verloren.

Foto: Meister Horst Lindenau bei einer Meditation im japanischen Zen-Garten.

21 Aug 2013

Make love - not war

Das Gegenteil von Ungerechtigkeit ist nicht Gerechtigkeit, sondern Liebe.

20 Aug 2013

Es gibt mehr als "nur" Yoga

Zum Beispiel Tantra. Das Tantra Yoga bietet ein Training, welches dich nicht nur in der Kunst der sexuellen Ekstase unterrichtet. Dazu gehört die Meditation, Visualisation, Atemtechniken und Massage, Bewegungsübungen wie wir sie schon aus dem Yoga kennen und Liebestechniken sowie die Erweiterung der erotischen Phantasie. wir bei TerLiMa praktizieren Tantra Yoga.

19 Aug 2013

Ein Plädoyer für Bewegung


Die meisten Menschen sitzen heute bei der Arbeit, acht Stunden oder noch mehr pro Tag. Sitzen aber bedeutet geringen oder gar keinen Energieverbrauch. Die Kalorienverbrennung sinkt auf ein absolutes Minimum. Sitzen mindert die Aktivierung der unteren Rückenmuskulatur. Die Aktivität in den Beinen wird gekappt und der Enzymspiegel, welcher an der Umwandlung von Fett beteiligt ist, geht um 90 Prozent zurück.

Schon nach zwei Stunden Sitzen sinkt der Wert des guten Cholesterins um 20 Prozent und einem Tag lässt die Wirksamkeit von Insulin um 25 Prozent nach. Damit steigt das Risiko einer Diabetes Erkrankung.

Wer viel sitzt, ob zu Hause oder bei der Arbeit, der/die schadet seiner Gesundheit aber noch auf vielfältige andere Weise. Im sitzen Rauchen, Alkohol trinken, kein Sport und Junkfood obendrauf, all das ist schon allein  ungesund, dazu addiert sich das Sitzen. „Sitzkrankheiten“ verkürzen unser Leben und erhöhen die Kosten der Gesundheitsfürsorge.

Was passiert genau beim Sitzen? Längeres Sitzen führt dazu, dass sich die unteren Rückenmuskeln zurückhalten. Wenn die Muskeln nicht richtig arbeiten, müssen Strukturen wie Bänder und Bandscheiben Überstunden machen. Unsere Rückenmuskeln werden schlaff und faul. Wenn Sie am Tag sechs Stunden oder  mehr sitzen, ist die Wahrscheinlichkeit, daß Sie in den nächsten 20 Jahren sterben, um 40 Prozent höher als bei einem anderen, der weniger als drei Stunden sitzt. Und Menschen mit einer sitzenden Tätigkeit leiden doppelt so häufig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie vergleichsweise Menschen, die bei der Arbeit stehen.

Sitzen und Schmerzen im unteren Rücken hängen zusammen. Und über Rückenbeschwerden klagen heute beinahe 70% der erwachsenen Bevölkerung. Die sitzend verbrachte Zeit steht dazu in Verbindung mit einem erhöhten Risiko von Diabetes.

Das Sitzen wirkt sich negativ auf unsere Körpersysteme, unsere Wirbelsäulenmuskulatur und unsere Kraft aus. Der Hüftbeugermuskel wird durch das Sitzen verkürzt und verspannt, was wesentlich zu Schmerzen im unteren Rückenbereich beiträgt. Patienten mit Schmerzen im unteren Rücken weisen eine Atrophie der Lendenmuskulatur auf. Besonders betroffen sind der lange Rückenstrecker und die kurzen Rückenmuskeln.

Die Ursache sind Inaktivität und dafür ist hauptsächlich das Sitzen verantwortlich. Dicke Menschen sitzen durchschnittlich zwei Stunden länger als Dünne. Der Anteil derer, die Sport treiben, hat sich von 1980 bis 2010 nicht verändert, aber die Zeit, die im Sitzen verbracht wird, hat sich auf acht Prozent verdoppelt und entsprechend ist unser Taillenumfang gewachsen.

Also, was tun? Treppe statt Aufzug? Ich kann mich erinnern, als ich das seinerzeit machte, und wir hatten das Büro im dritten Hochgeschoß, hatten meine Kollegen nur Häme für mich übrig.

Zu meiner Genugtuung kann ich heute sagen, ich bin mit 60 Jahren noch top fit, während wohl einige von denen damals schon an Diabetes und Herzkreislauf knabbern. Also, einfach öfter mal aufstehen. Dehnen, strecken. Auf und ab gehen. Im Bus kann man auch stehen! Und wenn sie schon den Tag auf der Arbeit sitzend verbringen, bloß nicht zu hause noch mal dasselbe.

Das Leben ist eigentlich zu kurz, um es vor dem Fernseher sitzend zu verbringen und dabei langsam zu verrotten. Nebenbei bemerkt habe ich jetzt selber eine Stunde gesessen und... stehe jetzt auf!

Foto: Sitzen kann auch schön sein

18 Aug 2013

Krebs unaufhaltsam auf dem Vormarsch


Das Robert-Koch-Institut berichtet, daß in Deutschland im Jahre 2012 fast eine halbe Million Menschen an Krebs erkrankt waren. Und die Zahl der Erkrankungen steigt unaufhörlich weiter. In den letzten dreißig Jahren ist eine Zunahme der Krebserkrankungen von 80 % erfolgt. Doch was sind die Gründe für diese Veränderung?

Sicherlich ist die steigende Lebenserwartung ein Grund für die wachsende Zahl der Krankheitsfälle. Wer in früheren Jahren mit 70 starb, konnte eben keinen Krebs mit 80 kriegen. Klingt soweit logisch. Wenn man sich aber mal die Mühe macht, in den Sterbestatistiken nach Alter zu sortieren, stellt man schnell fest, Krebs kann in jedem Alter zuschlagen.

Die üblichen Verdächtigen, Alkohol und Tabak sind natürlich schnell als weitere Erklärung parat. Wir erleben jetzt ja die Generation, welche ungehemmt 50 oder 60 Jahre rauchen konnte. Na und das puscht die Krebsrate ordentlich nach oben. Vollkommen verdrängt werden Gefahren durch Strahlung oder Giftstoffe.

Das geht im öffentlichen Bewußtsein so weit, daß sogar schwere Reaktorunfälle, wie der in Fukushima vor 2 Jahren, als eher harmlos dargestellt und dann auch so empfunden werden. Laut japanischer Regierung ist bisher nicht ein einziger Mensch durch Strahlung erkrankt. Schöne Aussichten also.

14 Aug 2013

Faul sein auf ewig. Teil 1


Wären Sie glücklicher, wenn Sie ein Leben der Muße führten? Mal ehrlich, wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht? Sommer, Sonne, Strand und Meer. Eine Hängematte, kühle Getränke und absolut nichts tun. Beine und Seele baumeln lassen. Und das für die Ewigkeit!

Sich ein Leben der Muße vorzustellen und sich vorzugaukeln, es würde uns glücklich machen. Märchenhafte Angebote, wie man im Handumdrehen reich wird, oder abnehmen ohne Diät und Hunger und Bewegung, besser noch „Millionär in drei Tagen! Völlig ohne Arbeit. Wäre das der Weg zur Erfüllung? Offenbar wird diese Ansicht von vielen geteilt. Der Traum des Faulen. Ein Leben das nur aus Ferien und Entspannung besteht.

Wahr ist vielmehr, ein Mangel an sinnvollen Aufgaben ist ein Auslöser von Langeweile und Depressionen. Menschen sind von Natur aus fleißig und kreativ, Menschen brauchen Herausforderungen und Leistung. Wir müssen uns mit Hingabe sinnvoll betätigen. Na klar, Freizeit ist wichtig, aber nur in Verbindung mit einem produktiven Leben.

13 Aug 2013

Eins zwei drei vier – Du bist fett

Jeder 4. Deutsche Erwachsene ist nunmehr übergewichtig. Laut Erhebung des Robert-Koch-Instituts sind 25% aller Erwachsenen krankhaft fett. Adipositas, wie die Fettsucht genannt wird trifft vor allem Frauen über 30 Jahre und die unteren Bildungschichten sind hervorragend vertreten. (Sag ich ja immer: Dummheit frißt – Intelligenz säuft).

 Welche Probleme durch das Übergewicht in Deutschland entstehen, zeigt auch die steigende Zahl von Adipositas Operationen wie Magenverkleinerungen oder das Entfernen von Fettschürzen. Das sind die hässlichen Hautfetzen, welche oft bestehen bleiben, wenn ein Dicker oder eine Dicke abspeckt. Laut Techniker Krankenkasse ist die Zahl der operativen Eingriffe bundesweit bei den Versicherten der Ersatzkassen von 2009 zu 2012 um 65 Prozent gestiegen. Das Diabetes und Herz-Kreislaufkrankheiten Hand in Hand kommen, muß ja wohl nicht erwähnt werden.

Was ich eigentlich am schlimmsten finde, ist die hohe Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher. Hier tickt eine Zeitbombe, welche uns in der Zukunft wohl um die Ohren fliegen wird.

Foto: Fette Britin im Fernsehen. Was muß das für eine Qual sein?

9 Aug 2013

Man ist so alt wie man sich fühlt...


... ehrlich gesagt, ein blöder Spruch. Let's break some rules und tu was dir Spaß macht. In diesem sinne ein schönes Wochenende!!

5 Aug 2013

Dummheit frißt - Intelligenz säuft -


Fressen bis zum Abwinken

Was für ein Aufschrei da diese Tage durch die Republik geht. Eine Partei hat sich auf die Fahnen geschrieben: sechs Mal die Woche ist genug! Nein, nein, damit meinen sie nicht 6-mal die Woche ihren eigenen geistigen Müll zu verbreiten.

Oder ab sofort nur noch 6 Tage die Woche Diäten abrechnen. Oder wenigstens nur noch 6-mal die Woche das Volk für dumm verkaufen. Hier geht’s ums Eingemachte. Nur 6-mal die Woche Fleisch essen.

Was für ein verlogener Populismus! Als ob jemand tatsächlich sieben Tage die Woche Fleisch verzehren würde. Ich meine diese Damen und Herren sollten mal lieber weniger in die Toskana reisen, weniger lügen, weniger den Gutmenschen verbreiten wollen und dann gäbe es schon etwas Aussicht auf Besserung.

Haben wir doch nicht erst seit gestern gewußt. Eier und Geflügel an sich kommen woher? Genau aus Hühner KZ’s. Rindfleisch? Die meisten Rinder sehen nie die grünen Wiesen der TV-Werbung. Sie sind halt Fleischproduzierer und damit basta. Schweine? Sollen ja beinahe so intelligent wie Menschen sein. Trotzdem werden sie behandelt wie Vieh. Kastrieren ohne Betäubung, viel zu kleine Ställe usw. Alles bekannt! Und wie viele Lebensmittelskandale hatten wir die letzten 12 Monate? Och, schon vergessen…

Und überhaupt. Was wäre dann am 7. Tag auf dem Tisch? Genau! Fisch aus Zuchtanlagen. Getreideprodukte von Gen-und Güllefeldern. Erdbeeren und Tomaten aus China. Dioxin (was war das noch?) läßt grüßen.

Aber was wirklich helfen würde, darauf kommen diese Leute natürlich nicht. Einer ihrer Vorreiter, als Joschka Fischer bekannt, hat ja bald die Maße von Helmut Kohl und die derzeitige Vorsitzende ist derart kugelig, der würden nicht ein, nein 7 Tage die Woche Fress-Stop gut tun.

Und überhaupt. Hat denn noch niemand bemerkt daß die Bürger sich mehr erregen, wenn eine Katze aus der Nachbarschaft gequält wird oder ein Hund der die Straßen vollscheißt von einem Anlieger vergiftet wurde, als über alle Massentierhaltungsgeschichten zusammen?

Das läßt durchblicken, zu welchen erstaunlichen Verrenkungen das (gut)menschliche Moralempfinden fähig ist. Und wenn das Sprichwort wahr sein sollte, Intelligenz säuft – Dummheit frißt, dann ist die Tatsache, daß wir Deutschen an führender Stelle im Fleischkonsum liegen eher ein schlechtes Zeichen. Hier bei TerLiMa sagen wir nur dazu: Iß nur so viel und das was dir bekommt und du auch körperlich abarbeitest. Auf die Balance kommt es an.